Logopädische Spielgruppe - Spielend sprechen lernen


Treffen eine oder mehrere Aussagen auf Sie zu?
1. Ich möchte die Kommunikation mit meinem Kind ausbauen und seine Sprechfreude stärken.
2. Mein Kind ist zwischen 22 und 36 Monate alt und zeigt Auffälligkeiten beim Erlernen von Sprache.
3. Mein Arzt sagt, mein Kind sei noch zu jung für eine Therapie und die Probleme würden sich schon "auswachsen".
4. Ich würde gerne wissen, wie ich mit meinem Kind sprachfördernd spielen kann.


Wenn eine oder mehrere dieser Aussagen auf Sie zutreffen, dann empfehle ich Ihnen, meine logopädische Spielgruppe zu besuchen. Sie werden sicher viel Spaß mit Ihrem Kind haben.


Konzept:
In einer Gruppe von 3-5 Kindern mit jeweils einem Elternteil werden auf kleinkindgerechte Weise Übungen und Spiele durchgeführt, die die Sprachentwicklung fördern. Unter Anleitung der Logopädin lernen die Kinder wichtige Grundlagen für die Entwicklung der Sprache im Spiel.

  • Spiele zur Förderung der Begriffsbildung und des Sprachverständnisses
  • Handlungsorientierter Wortschatzaufbau durch Spiele mit Puppenhaus, Einkaufen, Bauklötze...
  • Lieder, Reime und Fingerspiele
  • Spiele zur Hörwahrnehmung
  • Pustespiele, spielerische Übungen für Lippen und Zunge
  • Abwechseln im Spiel, Ich-Du-Differenzierung, grammatische Grundfähigkeiten

Gleichzeitig erfahren die Eltern Wissenswertes über sprachförderndes Verhalten, ohne dabei zu Co-Therapeuten ihres Kindes  werden zu müssen. Außerdem brauchen Sie als Eltern ihr Kind nicht alleine in fremder Umgebung zu lassen, sondern bieten ihm in der logopädischen Spielgruppe als Eltern die notwendige Sicherheit, um die neuen Lernprozesse gut verarbeiten zu können.


Late Talker, was bedeutet das?
Als Late Talker bezeichnet man Kinder, die im Alter von 24 Monaten erst weniger als 50 Wörter sprechen und/oder die zwei Wörter aus ihrem Repertoire noch nicht zu Mini-Sätzen zusammensetzen können. Diese verzögerte Entwicklung kann (muss aber nicht) ein Hinweis auf eine später zu erwartende Sprachentwicklungsstörung sein. Etwa die Hälfte der Late Talker holt den Rückstand bereits bis zum Alter von 2,5 Jahren wieder auf und bleibt anschließend unauffällig. In der anderen Hälfte der Fälle ist die Wahrscheinlichkeit jedoch groß, dass sich in der Folge eine Sprachentwicklungsstörung manifestiert, die eine logopädische Therapie erforderlich macht.

Woran kann das liegen?

Für die Sprachentwicklung ist eine reibungslose Interaktion zwischen dem Kind und seiner Umwelt nötig. Es gibt jedoch zahlreiche Faktoren, die den Erwerb der Sprache behindern können und die meist ineinander greifen. Selten lässt sich eine eindeutige Aussage machen, woher die Schwierigkeiten des Kindes genau kommen.
Folgende Bereiche könnten für das Late Talker Phänomen verantwortlich sein:
- Körperliche Einschränkungen: z. B. Hör- oder Sehschaden, eingeschränkte Motorik von Zunge, Lippen, Mimik oder allgemein fehlende Aktivität und Bewegung oder mangelnder Schlaf;
- Geistige Über- oder Unterforderung: z. B. fehlende Anregungen, fehlende sprachliche Vorbilder, Herausforderung durch Mehrsprachigkeit, aber auch Wahrnehmungsprobleme des Kindes oder Schwierigkeiten beim Zusammenspiel der Sinnessysteme;
- Soziale Ursachen: mangelnde Sprech- und Kontaktfreude des Kindes z. B. aufgrund von zu wenig ausgeprägtem Urvertrauen, Sicherheitsempfinden oder einem konfliktbeladenen (familiären) Umfeld
- Genetische Veranlagung: familiäre Häufung von Sprachentwicklungsstörungen, Jungen sind 3x häufiger betroffen als Mädchen;


Welche Möglichkeiten gibt es?
Natürlich ist es möglich, zunächst einmal abzuwarten, wie die Entwicklung zu Beginn des dritten Lebensjahres des Kindes voranschreitet. Die meisten Logopädinnen und anderen Fachkräfte sind jedoch mittlerweile überzeugt, dass ein frühzeitiges Eingreifen sinnvoll ist, damit die sprachlichen Fähigkeiten sich zügig weiter entwickeln können. Wenn bei Ihrem Kind noch keine logopädische Einzelbehandlung angezeigt ist, bietet die logopädische Spielgruppe eine gute Möglichkeit der Prävention. Wenden Sie sich an Ihren Kinderarzt, HNO-Arzt oder Hausarzt oder besprechen Sie die Situation mit einem Logopäden.

Für Ihre Zeitplanung:
1x wöchentlich 90 Minuten
Genauer Zeitpunkt wird mit den Gruppenteilnehmern vereinbart.


Kosten:

Die Preise finden Sie HIER.